Termine


Dez
7
Sa
Barrio-Abend mit Vokü
Dez 7 um 19:00 – 23:00
Barrio-Abend mit Vokü

Jeden Samstag ist bei uns „Barrio-Abend“. Mit günstigem Essen und Getränken, Musik und netten Leuten.

Bei uns können Menschen jeder Herkunft und aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Unsere Preise sind auf Spendenbasis und solidarisch. Auch Leute, die gerade keine Kohle haben, bleiben bei uns nicht hungrig und durstig. Damit wollen wir einen sozialen Gegenentwurf zum durchkommerzialisierten Münchener Freizeitbetrieb setzen.

Im Infoladen findet ihr Flyer und Broschüren zu verschiedenen Themen, Bücher zum vor Ort lesen und Gesellschaftsspiele.

Das Barrio Olga Benario ist selbstorganisiert und -verwaltet, jeder kann mitmachen und sich einbringen. Wenn ihr Lust dazu habt, kommt einfach an die Bar uns sprecht uns an!

Dez
9
Mo
Frauen*café: Gewalt an Frauen* hat System!
Dez 9 um 19:00 – 22:00
Frauen*café: Gewalt an Frauen* hat System!

Das Frauen*café ist ein Ort zum Austausch von Frauen* untereinander, zum diskutieren und gemeinsam Zeit verbringen. Es wird organisiert vom offenen Frauen*treffen, das sich jeden ersten Sonntag im Monat im Barrio trifft. Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns an unter: offenesfrauentreffen@riseup.net

Jede vierte Frau in Deutschland hat in ihrem Leben Gewalt durch einen Beziehungspartner erlebt. 13% haben strafrechtlich relevante sexualisierte Gewalt erlebt. Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Partnerin zu töten; an jedem dritten Tag gelingt es. Beratungsstellen für Frauen* gehen davon aus, dass 80% der Täter bei sexualisierter Gewalt den betroffenen Frauen* bekannt waren. Die WHO bezeichnet Gewalt gegen Frauen* als eines der größten Gesundheitsrisiken von Frauen* weltweit. Das sind schreckliche Zahlen und eine schreckliche Realität, die sich seit Jahren nicht ändert. Gewalt gegen Frauen* ist ein Ausdruck einer patriarchalen Gesellschaft in der Frauen* und Frauen*körper immer eine untergeordnete Rolle spielen.

In unserem Frauen*Cafe wollen wir uns die Frage stellen, in wiefern die Gewalt an Frauen* ­System hat. Wie spielt die Abwertung der Hälfte der Weltbevölkerung als Spaltungsinstrument dem kapitalistischen System in die Hände?
Wir haben zwei Frauen* eingeladen, die sich mit diesem Thema sehr gut auskennen. Sie arbeiten beide seit Jahrzehnten mit Frauen* die von Partnergewalt und sexualisierter Gewalt betroffen sind, in unterschiedlichen Fachstellen in München. Beide sind auch als Aktivist*innen aktiv und sind ausgebildete feministische Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainer*innen.

Es ist ab 19 Uhr offen und es gibt Essen & Getränke. Der Input beginnt um ca. 20 Uhr.

Dez
10
Di
Antikapitalistisches Klimatreffen
Dez 10 um 19:00 – 22:00
Antikapitalistisches Klimatreffen

Die Zeit läuft ab. Acht Jahre und fünf Monate bleiben uns, bis die Menschheit so viel CO2 in die Atmosphäre gepumpt haben wird, dass diese sich um 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit erwärmt haben wird. Acht Jahre und fünf Monate: das ist nicht viel Zeit.

Es gäbe Möglichkeiten, diese Zeit zu verlängern. Den Klimawandel zu stoppen. Die Katastrophe aufzuhalten:
Radikale Aufforstung. Ausstieg aus der Kohle. Gezielte Steuerung der Energieversorgung. Kostenloser Bahnverkehr. Ausbau des Schienennetzes.

Das Einzige, das diesen Optionen entgegensteht, sind die Interessen der Konzerne und Investoren.
Aber diese Interessen sind es, die für die Politik zählen.
Deswegen sollen statt dessen wir für die Krise zahlen. Statt den Bahnverkehr kostenlos zu machen, sollen Flüge und Benzin teurer werden. Statt aktiven Eingriffen in die Energieversorgung und baldigem Kohleausstieg sollen die Preise für Heizöl steigen. Statt politischer Maßnahmen gibt es moralische Appelle.
Wir wollen uns das nicht mehr gefallen lassen. Ihr auch nicht?

Kommt zum Antikapitalistischen Klimatreffen im Barrio Olga Benario. Gemeinsam planen wir Aktionen, diskutieren und vernetzen uns. Es ist höchste Zeit zu handeln – schließen wir uns zusammen!

Dez
11
Mi
Bolivien nach dem Putsch gegen Evo Morales
Dez 11 um 19:00 – 22:00
Bolivien nach dem Putsch gegen Evo Morales

Auf der Veranstaltung wird uns ein Referent des Öku-Büros einen Überblick über die Hintergründe des Putsches sowie die neuesten Entwicklungen in Bolivien vermitteln. Im Laufe der Veranstaltung wollen wir dabei auch auf die Situation in anderen lateinamerikanischen Ländern wie z. B. Brasilien, Chile und Kolumbien eingehen.

In der anschließenden Diskussion kann es darum gehen, wie eine internationale Solidaritätsarbeit angesichts des Wiedererstarkens faschistischer und imperialistischer Tendenzen gestaltet werden kann.

Hintergrund
Verglichen mit anderen Staaten Lateinamerikas gleicht die gut 13 Jährige Amtszeit des ehemaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales einer Erfolgsgeschichte. So gelang ihm und seiner Bewegung zum Sozialismus (MAS) eine bedeutende Reduzierung der Armut, der Ausbau des Bildungs- und Gesundheitssystems sowie die breite Einbeziehung der indigenen Bevölkerung in die gesellschaftlichen Prozesse Boliviens.

Nach seiner umstrittenen Wiederwahl im Oktober wurde Morales jedoch am 10. November durch einen faschistischen Putsch mit Unterstützung des Militärs aus seinem Amt entfernt und zur Flucht nach Mexiko gezwungen. Die neue selbsternannte Präsidentin Añez behauptet, der Demokratie neue Geltung verschaffen zu wollen. Diverse durch Polizei und Militär verübte Massaker, willkürliche Verhaftungen und das Verschwindenlassen von Personen, bereits in den ersten Tagen ihrer Herrschaft, deuten jedoch eher auf das Etablieren einer neuen Diktatur hin.

(VeranstalterIn: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit)

Dez
13
Fr
10 Monate Knast – 5 Jahre illegal – Eine Frage der Überzeugung
Dez 13 um 19:00 – 22:00
10 Monate Knast - 5 Jahre illegal – Eine Frage der Überzeugung

10 Monate Knast – 5 Jahre illegal – Eine Frage der Überzeugung

Eine Veranstaltung mit dem RASH-Aktivisten Smily über Repression und Widerstand, Haltung und Solidarität

Der Repressions-Hammer gegen die G20-Proteste, das Verbot von Linksunten Indymedia, die flächendeckende Verschärfung der Polizeigesetze, Forderungen nach einem Rote-Hilfe-Verbot aus dem Innenministerium, bewaffnete faschistische Untergrundnetzwerke im Militär- und Sicherheitsapparat… Der Staat baut sich auf, um Protest und Widerstand von Links im Keim zu ersticken. Zugleich treten die Widersprüche dieser
Ordnung auch hierzulande immer offener zu Tage – und diese Gleichzeitigkeit ist alles andere als ein Zufall. Der Kampf um bezahlbaren Wohnraum, gegen Rassismus, Abschottung und gegen dieUmweltzerstörung von Energiekonzernen auf der einen Seite, Entlassungswellen für die Standortsicherung und eine reaktionäre Mobilisierung von immer größeren Bevölkerungsteilen auf der anderen.
Wenn wir Perspektiven jenseits des Kapitalismus aufmachen wollen, wenn wir die bestehenden Widersprüche im Sinne einer solidarischen und vernünftigen Gesellschaftsordnung lösen wollen, dann werden wir vermehrt mit den Angriffen dieses Staates konfrontiert sein. Wir brauchen Impulse für einen aktiven und politischen Umgang mit Repression, für eine lebendige Auseinandersetzung in der linken Bewegung. Einer, der genau
dafür steht, ist sicherlich der RASH-Aktivist Smily.

In Folge einer Schlägerei mit einigen Großmäulern der rechtsoffenen Skinhead-Grauzone landete Smily im Jahr 2012 für 10 Monate in Untersuchungshaft in Stuttgart-Stammheim. In dieser Zeit zeigte er der Gefängnisverwaltung Zähne und veröffentlichte politische Briefe über die Zustände im Knast, über Protest und Solidarität. Auch im Anschluss blieb er weiter mit einem Fuß hinter Gittern. Weil er sich weigerte auf Deals
mit der Staatsanwaltschaft einzugehen und sich weiterhin an antifaschistischer und revolutionärer Politik auf der Straße beteiligte, sollte er weniger als ein Jahr später erneut in Haft gesteckt werden. Er entschied sich anders: Er tauchte ab und ließ sein bisheriges Leben hinter sich. Damit entglitt er dem zermürbenden Räderwerk der Repressionsapparate auf der einen Seite, aber ebenso all den sozialen Bindungen, relativen Sicherheiten und Bequemlichkeiten, die ein Leben in der kapitalistischen Legalität zulässt.

In der Veranstaltung wird Smily von seinen Erfahrungen im Umgang mit Repression berichten. Wie kann der Knast zur politischen Bühne und zum Ort der Solidarität und Politisierung werden? Was bedeutet es, in die Illegalität zu verschwinden, was sind die alltäglichen Herausforderungen und Probleme? Was gibt die nötige Kraft, um durchzuhalten? Welche Rolle spielen FreundInnen, Familie, GenossInnen?…

(VeranstalterIn: Antikapitalistische Linke München)

Dez
14
Sa
Familien-Café und Barrio-Abend mit Vokü
Dez 14 um 16:00 – 23:45
Familien-Café und Barrio-Abend mit Vokü

—Neu!—Familien-Café ab 16 Uhr—

Wir wollen etwas neues ausprobieren: das „familienfreundliche Barrio-Café“. Dabei öffnen wir an Samstagen schon um 16 Uhr. Jeder kann dann mit oder ohne Kinder vorbeikommen, gemeinsam spielen, kochen und andere Familien treffen. Abends geht es dann ganz normal weiter mit dem Barrio-Abend.

—–

Jeden Samstag ist bei uns „Barrio-Abend“. Mit günstigem Essen und Getränken, Musik und netten Leuten.

Bei uns können Menschen jeder Herkunft und aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Unsere Preise sind auf Spendenbasis und solidarisch. Auch Leute, die gerade keine Kohle haben, bleiben bei uns nicht hungrig und durstig. Damit wollen wir einen sozialen Gegenentwurf zum durchkommerzialisierten Münchener Freizeitbetrieb setzen.

Im Infoladen findet ihr Flyer und Broschüren zu verschiedenen Themen, Bücher zum vor Ort lesen und Gesellschaftsspiele.

Das Barrio Olga Benario ist selbstorganisiert und -verwaltet, jeder kann mitmachen und sich einbringen. Wenn ihr Lust dazu habt, kommt einfach an die Bar uns sprecht uns an!

Dez
16
Mo
Marxismus am Montag: Reform und Revolution
Dez 16 um 19:00 – 22:00
Marxismus am Montag: Reform und Revolution

Marxismus am Montag – Teil VIII: Reform und Revolution – Wie kommen wir zum Sozialismus?

MarxistInnen sind sich einig, dass es eine sozialistische Gesellschaft braucht. Aber wie dahin kommen? Eine Reform nach der anderen durchsetzen und so langsam in den Sozialismus hineinwachsen? Doch lieber mit allem Alten brechen und eine Revolution machen? Lässt sich beides verbinden?

In unserer Einführungsreihe „Marxismus am Montag“ wollen wir versuchen grundlegende Fragen zu unserer Gesellschaft zu beantworten. Wir werden einen Überblick über die wichtigsten marxistischen Konzepte und Ideen geben und wollen gemeinsam darüber diskutieren, wie aktuell diese noch sind und was das für heute bedeutet.

Offen ist immer ab 19 Uhr, der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr.

Veranstalter: Marxismus am Montag

Dez
17
Di
Antifaschistischer Stammtisch
Dez 17 um 19:00 – 23:00
Antifaschistischer Stammtisch

Der antifaschistische Stammtisch ist ein offener Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen politischen Strömungen, die sich unter der Fahne der „Antifaschistischen Aktion“ in München gefunden haben und gemeinsam etwas gegen die wachsende Gefahr von rechts unternehmen.

Auf unseren monatlichen Stammtisch Treffen planen wir gemeinsam Aktionen, tauschen Infos und Termine aus, diskutieren über neue Materialien und Texte, die wir herausgeben wollen, und über alles, was sonst noch so ansteht. Dazu sind alle eingeladen, die sich gemeinsam mit uns engagieren wollen – Alter, Herkunft, Vorbildung egal!

Dez
18
Mi
Vortrag & Diskussion: Klima vs. Kapitalismus
Dez 18 um 19:00 – 22:30
Vortrag & Diskussion: Klima vs. Kapitalismus

Wie funktioniert eigentlich der Kapitalismus? Wo liegt der Zusammenhang zwischen der kapitalistischen Produktionsweise und der Zerstörung von Klima und Umwelt? Warum sind wir überzeugt, dass sich im Kapitalismus die Klimakrise nicht lösen lässt? Und wie könnte eine Alternative aussehen?

Dazu wollen wir uns eine marxistische Einführung anhören und gemeinsam diskutieren.

VeranstalterIn: Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen

Dez
21
Sa
Barrio-Abend mit Vokü
Dez 21 um 19:00 – 23:00
Barrio-Abend mit Vokü

Jeden Samstag ist bei uns „Barrio-Abend“. Mit günstigem Essen und Getränken, Musik und netten Leuten.

Bei uns können Menschen jeder Herkunft und aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Unsere Preise sind auf Spendenbasis und solidarisch. Auch Leute, die gerade keine Kohle haben, bleiben bei uns nicht hungrig und durstig. Damit wollen wir einen sozialen Gegenentwurf zum durchkommerzialisierten Münchener Freizeitbetrieb setzen.

Im Infoladen findet ihr Flyer und Broschüren zu verschiedenen Themen, Bücher zum vor Ort lesen und Gesellschaftsspiele.

Das Barrio Olga Benario ist selbstorganisiert und -verwaltet, jeder kann mitmachen und sich einbringen. Wenn ihr Lust dazu habt, kommt einfach an die Bar uns sprecht uns an!