Termine


Nov
13
Mi
Wem gehört die Stadt?! Ansätze antikapitalistischer Kommunalpolitik
Nov 13 um 19:00 – 22:30
Wem gehört die Stadt?! Ansätze antikapitalistischer Kommunalpolitik

WEM GEHÖRT DIE STADT?!
Ansätze antikapitalistischer Kommunalpolitik – von der KPD der 20er Jahre bis zur LINKEN

Diskussionsveranstaltung mit:
Thomas Lechner (OB-Kandidat)
Aurélie Mattmüller (Politologin)

Eine linke Partei muss sich von bürgerlichen grundsätzlich unterscheiden. Wer nicht für, sondern gegen das Kapital Politik machen will, darf sich nicht auf die Arbeit in Parlamenten beschränken. Linke Politik kann nur erfolgreich sein, wenn ihr Schwerpunkt in der Gesellschaft liegt: in sozialen Bewegungen und Gewerkschaften, in sozialen Zentren und Nachbarschaftsorganisationen.

Die Münchner LINKE hat ihre Liste zur Kommunalwahl 2020 aufgestellt und grenzt sich damit deutlich von der Stellvertreterpolitik der etablierten Parteien ab: Angeführt wird die Liste nicht etwa von den Dienstältesten der Parteimühle, sondern von den zentralen Münchner Bewegungsaktivist*innen der letzten Jahre, mit und ohne Mitgliedschaft in der Partei DIE LINKE.

Doch wir sind erst am Anfang. Wie können wir mit der neugewonnen Verzahnung zwischen Partei und Bewegung München wirklich nach links verrücken? Kann bewegungsorientierte Kommunalpolitik radikal und gleichzeitig realistisch sein? Wie können wir zur Selbstorganisierung und Selbstermächtigung der wirtschaftlich und gesellschaftlich benachteiligten Münchner*innen beitragen? Wo liegen Potenziale, wo die Grenzen von kommunalpolitischem Engagement? Welches Verhältnis hat Partei und Bewegung zueinander? Und welches Verhältnis haben wir Linke überhaupt zu Parlamenten?

Bei der Diskussionsveranstaltung im Barrio Olga Benario wollen wir jedoch nicht nur auf den 15. März 2020 blicken, sondern auch unser historisches Bewusstsein schärfen: Schon die KPD hat vor ca. 100 Jahren einen kommunalpolitischen Programmentwurf vorgelegt, diesen jedoch nicht vollendet. Was können wir für heute daraus lernen?

Das möchten wir mit euch diskutieren.

Veranstalterin: Die LINKE.München-Süd

Nov
15
Fr
Rechte Klimapolitik: Zwischen Leugnung und Vereinnahmung
Nov 15 um 19:00 – 22:00
Rechte Klimapolitik: Zwischen Leugnung und Vereinnahmung

Spätestens seit dem zehntausende regelmäßig unter dem Motto „Fridays for Future“ für einen wirksamen Klimaschutz demonstrieren ist, das Thema auch bei der politischen Rechten angekommen. Während einige faschistische Parteien versuchen, die Bewegung zu vereinnahmen, sammeln sich besonders im Umfeld der „Alternative für Deutschland“ eine wachsende Zahl von Menschen, die die Klimakatastrophe leugnen. Obwohl es nicht zu ihren „Kernthemen“ (rassistische und sexistische Hetze) gehört, sind den Klimawandel-leugnende „Institute“ wie EIKE (Europäisches Institut für Klima & Energie) personell eng mit der AfD verbunden und finanzieren sich aus Quellen, die der US-amerikanischen Rechten nahestehen.

EIKE veranstaltet am 22./23. November eine Konferenz in München-Riem, es wird vielfältige Proteste dagegen geben. Zur Vorbereitung wollen wir uns in diesem Vortrag mit rechten Positionen zur Klimapolitik beschäftigen. Wir versuchen zu beantworten, warum es zwei scheinbar gegensätzliche Einstellungen zum Thema Klima in der Rechten gibt, wie die Leugnung des Klimawandels mit der Politik der AfD zusammen passt, wer von dieser Leugnung profitiert, und warum eine Bewegung, die sich gegen die Klimakatastrophe richtet, zwangsläufig antifaschistisch sein muss.

VeranstalterIn: Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen

Nov
16
Sa
Barrio-Abend mit Vokü
Nov 16 um 19:00 – 23:00
Barrio-Abend mit Vokü

Jeden Samstag ist bei uns „Barrio-Abend“. Mit günstigem Essen und Getränken, Musik und netten Leuten.

Bei uns können Menschen jeder Herkunft und aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Unsere Preise sind auf Spendenbasis und solidarisch. Auch Leute, die gerade keine Kohle haben, bleiben bei uns nicht hungrig und durstig. Damit wollen wir einen sozialen Gegenentwurf zum durchkommerzialisierten Münchener Freizeitbetrieb setzen.

Im Infoladen findet ihr Flyer und Broschüren zu verschiedenen Themen, Bücher zum vor Ort lesen und Gesellschaftsspiele.

Das Barrio Olga Benario ist selbstorganisiert und -verwaltet, jeder kann mitmachen und sich einbringen. Wenn ihr Lust dazu habt, kommt einfach an die Bar uns sprecht uns an!

Nov
19
Di
Antifaschistischer Stammtisch
Nov 19 um 19:00 – 23:00
Antifaschistischer Stammtisch

Der antifaschistische Stammtisch ist ein offener Zusammenschluss von Menschen aus verschiedenen politischen Strömungen, die sich unter der Fahne der „Antifaschistischen Aktion“ in München gefunden haben und gemeinsam etwas gegen die wachsende Gefahr von rechts unternehmen.

Auf unseren monatlichen Stammtisch Treffen planen wir gemeinsam Aktionen, tauschen Infos und Termine aus, diskutieren über neue Materialien und Texte, die wir herausgeben wollen, und über alles, was sonst noch so ansteht. Dazu sind alle eingeladen, die sich gemeinsam mit uns engagieren wollen – Alter, Herkunft, Vorbildung egal!

Nov
21
Do
ISO-Jourfix: Das Klimaprogramm der Bundesregierung – ein Flop und ungerecht
Nov 21 um 19:00 – 22:00
ISO-Jourfix: Das Klimaprogramm der Bundesregierung – ein Flop und ungerecht

ISO- Jourfix „Ökosozialismus“

Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zur Erreichung dieses Zieles soll in Deutschland bis 2030 der Ausstoß von CO2 halbiert, bis 2050 soll das Land dann klimaneutral werden. Zur Umsetzung dieser Ziele hat die Bundesregierung ein Programm auf den Weg gebracht, in dessen Zentrum eine Bepreisung der CO2-Emissionen (zunächst 10 Euro pro Tonne, steigend auf 35 €) und der Handel mit Emissionsrechten stehen soll. Firmen, die weniger CO2 ausstoßen als sie dürften, sollen die „Überschüsse“ an weniger saubere Firmen verkaufen dürfen. Außerdem gibt es Subventionen für die Anschaffung von Elektro-Autos oder die Ersetzung von Ölheizungen. Zu Verboten möchte die Regierung nicht greifen, denn solche seien eben nicht „chic“.

Selbst Anhänger „marktwirtschaftlicher Lösungen“ bezweifeln, dass mit diesen Maßnahmen die Ziele des Pariser Abkommens auch nur annähernd erreicht werden können. Die Abgaben müssten laut Experten viel schneller steigen und doppelt so hoch ausfallen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Außerdem atmet das Programm den neoliberalen Zeitgeist, d.h. es nimmt keine Rücksicht auf die wirtschaftliche Situation der Betroffenen. Diejenigen, die am wenigsten haben, werden relativ am meisten zur Kasse gebeten.

Internationale Sozialistische Organisation OG München

Nov
22
Fr
Revolutionärer Schafkopf Stammtisch
Nov 22 um 19:00 – 23:00
Revolutionärer Schafkopf Stammtisch

Der Schafkopf-Stammtisch ist ein Ort für alle, die Schafkopf lieben, aber nichts von Stammtischparolen halten! Die passenden revolutionären Schafkopf-Karten haben wir auch dazu. Egal ob ihr Profis seid oder noch nie gespielt habt – kommt vorbei!

Für Getränke, gemütliche Atmospäre und Musik ist gesorgt!

Nov
23
Sa
Barrio-Abend mit Vokü
Nov 23 um 19:00 – 23:00
Barrio-Abend mit Vokü

Jeden Samstag ist bei uns „Barrio-Abend“. Mit günstigem Essen und Getränken, Musik und netten Leuten.

Bei uns können Menschen jeder Herkunft und aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Unsere Preise sind auf Spendenbasis und solidarisch. Auch Leute, die gerade keine Kohle haben, bleiben bei uns nicht hungrig und durstig. Damit wollen wir einen sozialen Gegenentwurf zum durchkommerzialisierten Münchener Freizeitbetrieb setzen.

Im Infoladen findet ihr Flyer und Broschüren zu verschiedenen Themen, Bücher zum vor Ort lesen und Gesellschaftsspiele.

Das Barrio Olga Benario ist selbstorganisiert und -verwaltet, jeder kann mitmachen und sich einbringen. Wenn ihr Lust dazu habt, kommt einfach an die Bar uns sprecht uns an!

Nov
26
Di
Antikapitalistisches Klimatreffen
Nov 26 um 19:00 – 22:00
Antikapitalistisches Klimatreffen

Die Zeit läuft ab. Acht Jahre und fünf Monate bleiben uns, bis die Menschheit so viel CO2 in die Atmosphäre gepumpt haben wird, dass diese sich um 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit erwärmt haben wird. Acht Jahre und fünf Monate: das ist nicht viel Zeit.

Es gäbe Möglichkeiten, diese Zeit zu verlängern. Den Klimawandel zu stoppen. Die Katastrophe aufzuhalten:
Radikale Aufforstung. Ausstieg aus der Kohle. Gezielte Steuerung der Energieversorgung. Kostenloser Bahnverkehr. Ausbau des Schienennetzes.

Das Einzige, das diesen Optionen entgegensteht, sind die Interessen der Konzerne und Investoren.
Aber diese Interessen sind es, die für die Politik zählen.
Deswegen sollen statt dessen wir für die Krise zahlen. Statt den Bahnverkehr kostenlos zu machen, sollen Flüge und Benzin teurer werden. Statt aktiven Eingriffen in die Energieversorgung und baldigem Kohleausstieg sollen die Preise für Heizöl steigen. Statt politischer Maßnahmen gibt es moralische Appelle.
Wir wollen uns das nicht mehr gefallen lassen. Ihr auch nicht?

Kommt zum Antikapitalistischen Klimatreffen im Barrio Olga Benario. Gemeinsam planen wir Aktionen, diskutieren und vernetzen uns. Es ist höchste Zeit zu handeln – schließen wir uns zusammen!

Nov
30
Sa
Barrio-Abend mit Vokü
Nov 30 um 19:00 – 23:00
Barrio-Abend mit Vokü

Jeden Samstag ist bei uns „Barrio-Abend“. Mit günstigem Essen und Getränken, Musik und netten Leuten.

Bei uns können Menschen jeder Herkunft und aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zusammenkommen, sich austauschen und vernetzen. Unsere Preise sind auf Spendenbasis und solidarisch. Auch Leute, die gerade keine Kohle haben, bleiben bei uns nicht hungrig und durstig. Damit wollen wir einen sozialen Gegenentwurf zum durchkommerzialisierten Münchener Freizeitbetrieb setzen.

Im Infoladen findet ihr Flyer und Broschüren zu verschiedenen Themen, Bücher zum vor Ort lesen und Gesellschaftsspiele.

Das Barrio Olga Benario ist selbstorganisiert und -verwaltet, jeder kann mitmachen und sich einbringen. Wenn ihr Lust dazu habt, kommt einfach an die Bar uns sprecht uns an!

Dez
1
So
Offenes Frauen*treffen
Dez 1 um 15:00 – 17:30
Offenes Frauen*treffen

Wir haben erkannt, dass wir uns als Frauen* organisieren müssen, um gemeinsam gegen Sexismus, Ausbeutung und Unterdrückung zu kämpfen. Gegen ungleiche Löhne und den Abbau von Frauen*rechten genauso wie gegen sexualisierte Gewalt und bevormundende Rollenbilder. Uns ist wichtig klarzumachen, dass kapitalistische Ausbeutung und patriarchale Unterdrückung von Frauen* ineinander verschränkt sind und gemeinsam bekämpft werden müssen.

Auch in der linken Bewegung werden Stimmen von Frauen* weniger gehört. Wir wollen das ändern. Uns selbst ermächtigen, gegenseitig unterstützen und bilden, um hör- und sichtbar zu werden. Wir wollen unsere Erfahrungen auszutauschen, unsere Kräfte bündeln und zeigen, dass wir nicht alleine da stehen. Die Unterdrückung von Frauen* hat System! Überwinden können wir sie nur, wenn wir uns zusammenschließen!

Wir treffen uns jeden ersten Sonntag im Monat, um zu diskutieren, Aktionen im Bereich Frauen*kampf zu planen und uns zu vernetzen.

Außerdem veranstalten wir ein monatliches Frauen*cafe mit Input und Diskussionen zu verschiedenen Themen, die uns als Frauen* beschäftigen.

Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns unter: frauentreffen@barrio-benario.de